Das Logo des Sickingen-Gymnasiums. Dunkelblaues Quadrat mit weißem Schriftzug des Schulnamens in der linken oberen Ecke. Silhouette der Burg Nanstein im Anschnitt unten rechts.

Berufsinfobörse

Vielfältiges Angebot bei der Berufsinfobörse am 25.05.2019 — 26.05.2019

Ein breites Spektrum an Berufs- und Studienmöglichkeiten wurde den Schülerinnen und Schülern des Sickingen-Gymnasiums Landstuhl am Samstag, den 25.05.2019 im Rahmen eine Berufsinfobörse präsentiert.

Passend dazu wurden einige der teilnehmenden Schüler der MSS11 und MSS12 zu ihrer Meinung bezüglich des Berufsinformationstages befragt:

Mason Lebron (MSS11, hat sich die Berufsfelder Lehramt (Gymnasium), Biologie und Dolmetschen angeschaut):

„Ich hatte den Beruf Lehramt für Gymnasien gewählt, um mir anzuschauen, ob es etwas für mich wäre. Ich weiß jetzt aber, dass ist nichts für mich ist, denn ungeregelte Arbeitszeiten, nervige Kinder und ein langes Studium sind nichts für mich. Nein, danke.
Meine zweite Wahl war Biologie. Derjenige, der das Fach vorgestellt hat, machte einen schlecht vorbereiteten Eindruck und war Student von der Technischen Universität Kaiserslautern. Trotzdem hat mir das sehr geholfen, um den Ablauf und Inhalt des Studiums zu sehen. Jetzt werde ich versuchen, mich eventuell auf Infotagen oder Ähnlichem näher das Studium und die Einzelheiten anzuschauen.
Letztlich hatte ich Dolmetschen und Übersetzen gewählt. Das hat mich umgehauen. Frau Himmerlich, die auch in unserer Schule Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, ist auch noch Simultandolmetscherin. Sie hat zum Beispiel erzählt, dass sie am Tag davor kurzfristig angerufen wurde, um im ZDF für einen Europa-Politiker zu dolmetschen. Das war total interessant, wäre aber auch nichts für mich. Ich weiß jetzt, dass ich feste Arbeitszeiten im Büro und einen sicheren Job haben will. Trotzdem hat sie auch Übersetzen vorgestellt, was ich mir schon eher vorstellen könnte. Ich liebe nämlich das lesen und könnte mir daher vorstellen, Bücher vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen.
Ich fand, dass der Berufsinformationstag gut zur Orientierung beitrug und half herauszufinden, was man tun möchte und was nicht. Ich konnte jetzt ein paar Berufe fest ausschließen. Ich fand’s super, dass wir die Möglichkeit hatten, mit Person zu sprechen, die den Beruf auch ausleben und nicht nur mit jemandem von der Agentur. Ich finde es außerdem gut, wenn man so etwas öfter veranstalten könnte. Allerdings verstehe ich auch, dass dies ein riesiger Aufwand ist. Außerdem finde ich gut, dass das Spektrum breitgefächert war. Allerdings hätte ich mir für andere noch gewünscht, dass sie die Gelegenheit nutzen, alle drei Informationsveranstaltungen zu besuchen.“

David Michel (MSS11), hat sich die Berufsfelder Medizin und Betriebswirtschaftslehre angeschaut:

„Ich fand den Berufsinformationstag sehr sinnvoll, da man sich aus einem breit gefächerten Angebot bis zu drei Berufe aussuchen konnte, über die man sich dann in den einzelnen Veranstaltungen informieren konnte. Ich persönlich entschied mich zum einen für Medizin und zum anderen für BWL. Ich war mit meiner Auswahl sehr zufrieden und konnte nicht in meinem Berufswunsch bestärken.“

Lara Pfaff (MSS11), hat sich die Berufsfelder Grafikdesign und Virtual Design angeschaut:

„Ich fand vor allem die einzelnen Vorträge in den kleinen Gruppen gut. Ich habe mir die beiden Berufsgruppen angeschaut, weil es mich interessiert hat, wie die Berufsmöglichkeiten im künstlerischen Bereich aussehen. Ganz nach dem „Motto dein Hobby zum Beruf machen“. Meine Gruppen waren sehr klein. So konnte man gut mit dem Referenten oder der Referentin ins Gespräch kommen und sie persönlich fragen.
Die einzelnen Hefte, die ausgelegt wurden, um mehr Informationen zum Studium zu bekommen, waren alle gut. Generell war der Tag eine gute Idee und hat mir geholfen, mich zu orientieren. Auch wenn wir samstags Morgens ganz schön müde waren. (lacht) “

Alexandra Kogler (MSS11), hat sich die Berufsfelder Jura, Polizeiberufe und Kinder- und Jugendpsychologie angeschaut:

„Es war eine tolle Gelegenheit, um herauszufinden, ob die Berufe, die ich interessant finde und mir auch vorstellen könnte, später selbst in diesen tätig zu werden, für mich geeignet sind. Alle, die ihre Berufe vorgestellt haben, waren sehr sympathisch und freundlich und haben so gut wie es ging, versucht, uns einen Einblick in ihren Beruf zu ermöglichen. Die Idee der Berufsinformationsbörse ist daher wirklich sehr gut, da sie auch hier unter anderem klargemacht hat, dass man sich so früh Gedanken darüber machen sollte, welchen Beruf man später erlernen möchte. Dabei die Erfahrungen von anderen Menschen erzählt zu bekommen, kann wirklich sehr hilfreich sein.“

Carsten Steiber (MSS12), hat sich die Berufsfelder Mathematik und Informatik angeschaut:

„Ich war in Mathematik und Informatik, da ich Wirtschaftsmathematik an der TU Kaiserslautern studieren möchte. Aus diesem Grund wollte ich mich noch etwas genauer informieren. Die Vorträge an sich haben mir zwar leider nicht weiterhelfen können, da es fast die gleichen wie bei der Berufsinformationsbörse an der TU waren. Allerdings fand ich die Gespräche mit beiden Professoren und Aaron Pfaff als Student für Informatik sehr nützlich, was man in dieser Art an der Berufsinformationsbörse in Kaiserslautern nicht hatte. Ich denke, dieser Austausch war auch der eigentliche Nutzen dieser Veranstaltung und nicht die Information über die einzelnen Studienfelder.“

Alysha Meiller (MSS11), hat sich die Berufsfelder Kinder- und Jugendpsychologie, Raum- und Umweltplanung und Dolmetschen angeschaut:

„Ich fand den Beruf in der Kinder- und Jugendpsychologie sehr interessant. Die Präsentation hat mir Erfahrungen vermittelt und Antriebskraft verliehen. Gute und schlechte Anteile wurden vermittelt, wobei man merkte, dass die Referentin durch ihren Job erfüllt wird. Das ist ein schönes eigenes Ziel. Die Präsentation war schön und mit Zitaten und Witzen geschmückt.
Das Berufsfeld der Raum- und Umweltplanung war nicht so meins. Daher diente dies sehr gut zum Ausschließen.
Beim Dolmetschen und Übersetzen bestätigte sich mein Interesse für den Job. Die Referentin entfachte bei mir und einigen anderen Neugier und zeigte sich als verantwortungsvolles Vorbild.
Meiner Meinung nach dient der Berufsinformationstag gut zur Information und Erfahrung. Es motiviert, sich Alltagserfahrungen von Menschen anzuhören, die den Beruf, für den man sich interessiert, selbst ausüben.
Allerdings sollte die Schule die Referenten in Zukunft besser informieren, da des öfteren bis zu einer halben Stunde überzogen wurde und dadurch der persönliche Zeitplan durcheinander geworfen wurde.“

Eindrücke von der Veranstaltung sehen Sie hier.