Das Logo des Sickingen-Gymnasiums. Dunkelblaues Quadrat mit weißem Schriftzug des Schulnamens in der linken oberen Ecke. Silhouette der Burg Nanstein im Anschnitt unten rechts.

Von Forensik bis Summerdance – Die Schülerzeitung berichtet

Ein Blick auf die Vielfalt der Projektwoche und hinter die Kulissen der Redaktion — 11.09.2026

von Achim Jung
Bereits einige Jahre hat es aufgrund der schon mehr als fünf Jahre andauernden Generalsanierung der Schule keine Projektwoche am Sickingen-Gymnasium gegeben. Für viele Schülerinnen und Schülern ist diese ungewöhnliche Form des Unterrichts neu und überraschend. Denn während der Projektwoche gibt es keinen Stundenplan und keine Fächer. Jeder kann sich aus einer langen Liste motivierender und spannender Angebote diejenigen auswählen, die ihn interessieren. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, einen Platz in einem der Wunschprojekte zu bekommen. Die Angebote sind vielfältig.

Während der Projektwoche bieten die Lehrkräfte in Landstuhl und in Wallhalben eine große Auswahl an Projektvorschlägen aus den Bereichen Kreativität, Sport, Technik, Kultur und Naturwissenschaften. Es gibt viele kreative Projekte, zum Beispiel „Graffiti trifft Literatur!“, das kreative Gestaltung mit Sprache und Texten verbindet. Auch „Der letzte OHP – Film der CREW“ dürfte viele ansprechen, da hier an einem eigenen Filmprojekt mit verschiedenen Sets gearbeitet wird. Wer sich für andere Kulturen interessiert, findet mit „Japan?“ ein passendes Angebot. Technisch Interessierte können sich im Projekt „Elektronik“ ausprobieren und tüfteln. Für Bewegung und Abenteuer sorgt „Geocaching – Die Welt ist dein Spielfeld!“, während das Schauspielprojekt „Alice im Wunderland“ Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Sportlich und kreativ geht es außerdem bei „Tanz/Akrobatik“ und „Summerdance“ zu. Besonders spannend für naturwissenschaftlich Interessierte ist schließlich „Forensik – mit Chemie auf Verbrecherjagd“, wobei Chemie mit der Suche nach Spuren und der Aufklärung von Fällen verbunden wird. Dies ist nur eine kleine Auswahl aus der langen Liste der Projektvorschläge.

Ein Blick hinter die Kulissen des Projekts Schülerzeitung
von Alina Volkov (6a)
In der vergangenen Projektwoche drehte sich in einem der Computerräume alles um das Thema Medien, Schreiben und Recherche. Unter der Leitung von Herrn Jung fanden sich hochmotivierte Schülerinnen und Schüler zusammen, um gemeinsam das Projekt „Schülerzeitung“ ins Leben zu rufen. Das primäre Ziel war es, den Schulalltag zu dokumentieren, andere Projekte zu begleiten und zu lernen, wie echte Nachrichten entstehen. Die Nachwuchsjournalisten waren während der gesamten Projektzeit auf dem Schulgelände unterwegs. Ausgerüstet mit Notizblöcken und Fragen besuchten sie die verschiedenen Projektgruppen, um hautnah zu erleben, woran ihre Mitschülerinnen und Mitschüler arbeiteten. Sie führten Interviews mit den betreuenden Lehrkräften sowie mit den teilnehmenden Kindern, um herauszufinden, wie ihnen das jeweilige Projekt gefällt und ob sie im nächsten Jahr wieder daran teilnehmen würden.
Nach den Recherchegängen ging es an die eigentliche Arbeit: Im Computerraum 510 rauchten die Köpfe. Die gesammelten Informationen mussten strukturiert und am Computer in Berichte umgewandelt werden. Dabei lernten die Kinder, dass das Schreiben von Artikeln viel Ausdauer erfordert und ein guter Bericht nicht mal eben in fünf Minuten fertiggestellt ist. Dennoch kam der Spaß nie zu kurz, und die Freude am Verfassen der Texte war in der gesamten Gruppe spürbar. Ein großer Fokus des Projekts lag auf der Gemeinschaft. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Landstuhl und in Wallhalben meistens zu zweit an den Artikeln. Das hatte den positiven Nebeneffekt, dass sie nicht nur lernten, im Team Kompromisse einzugehen, sondern auch ganz leicht neue Kinder aus anderen Klassenstufen kennenlernen konnten. Sobald ein Bericht fertiggestellt war, wurde er Herrn Jung vorgelegt bzw. im digitalen Forum der Projektgruppe eingestellt.
Trotz der intensiven Schreibarbeit bot das Projekt auch genügend Raum für Entspannung. Die Pausen wurden von den Kindern intensiv genutzt, um nach der konzentrierten Bildschirmarbeit abzuschalten und neue Energie für die nächsten Zeilen zu tanken.
Die Projektzeitung erschien während der Projektwoche täglich. Redaktionsschluss war immer um 12 Uhr mittags.
Hier können Sie die Projektzeitungen lesen:
Zeitung vom 8.9.26
Zeitung vom 9.9.26
Zeitung vom 10.9.26
Zeitung vom 11.9.26

Liste der Projekte

Fotos der Projektwoche von Kim Schrade, Emilia Wilhelm und Thomas Lieser