„Drogen - von Gras zu Crystal“
Der Weimarer Kultur-Express zu Gast am Sickingen Gymnasium — 30.11.2025
Anne und Frida, zwei Freundinnen aus Sandkastentagen, erleben eine sehr bewegende Jugend, in der ihre Freundschaft oft auf eine harte Probe gestellt wird. Frida kann mit dem Erwartungsdruck ihrer Eltern nicht richtig umgehen und versucht sich dieser Situation mit dem Rauchen von Gras zu entziehen. Leider kommt der falsche Bekanntenkreis hinzu, der es ihr ermöglicht, auch andere Drogen auszuprobieren.
Die beiden Schauspielerinnen Anna Luca Nopens und Laleh Iran Doosti aus Berlin gaben alles, um die Auswirkungen und Konsequenzen verschiedenster Drogen auf den jugendlichen Körper für unsere Acht- und Neuntklässler eindrucksvoll sichtbar zu machen. Mit dem selbst mitgebrachten Bühnenbild, der Beleuchtung und musikalischen Untermalung setzten sie ihr schauspielerisches Können sehr gut in Szene. Da fielen zum Beispiel Späne, wenn Frida ihre Gefühle beim Schnitzen eines Holzscheites abreagierte, oder es wurde eine gefährliche nächtliche Autofahrt durch die passende Geräuschkulisse nachvollziehbar dargestellt.
Ida Lutz aus der 8d „fand das Theaterstück sehr einprägsam“. Jana Herrmann, 8d, nimmt Bezug auf den traurigen Ausgang der Geschichte, denn Fridas Drogenkonsum endet für sie tödlich. Dadurch lerne man erst, wie schlimm und unkontrolliert es enden könne. Sophia Lang, 8d, fand es „erschreckend, was bei Drogenabhängigkeit passieren kann. Die Schauspielerinnen haben dies meiner Meinung nach sehr gut präsentiert.“
Nach dem Theaterstück gab es für die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit mit den beiden jungen Schauspielerinnen ins Gespräch über das Stück, über Drogen und/oder ihren Beruf zu kommen. Da wurde es ein weiteres Mal „erschreckend“ ernst, weil das Theaterstück nicht frei erfunden ist, sondern die Autorin Katrin Heinke darin Erfahrungen aus dem engeren Familien- und Freundeskreis verarbeitet.
Patricia Nußbaum, Drogenschutzbeauftragte
