FIFTY FIFTY Projekt - Schulen sparen Energie!

„Sag mal Papa ist meine Scholle nicht kleiner geworden?“, fragt ein als Eisbär verkleideter Schüler der Klasse 6a des Sickingen- Gymnasiums Landstuhl. Die traurige Antwort war leider „Ja“, denn unter der Klimaerwärmung leiden sowohl Tiere, als auch Menschen. Ein guter Grund also Energie zu sparen und somit die Umwelt zu schonen. Da schon die Jüngsten lernen sollten mit Energie umzugehen, haben sich alle sechsten Klassen des Sickingen- Gymnasiums die Mühe gemacht in einem aufwendigen und anschaulichen Vortrag den fünften Klassen das Problem zu vermitteln. Da wir oftmals Energie in Form von Strom und Wasser verschwenden ohne uns darüber bewusst zu sein, wollen viele Schulen jetzt gegensteuern. „Lasst das Wasser nicht unnötig laufen. Macht das Licht aus, wenn ihr den Saal verlässt und verschwendet auf den Toiletten kein Papier mehr!“, ermahnt ein Schüler der Klasse 6a. Die Kleinen hatten während ihrem Vortrag auch nicht davon abgeschreckt die Lehrer zu ermahnen: „Kocht große Kannen Kaffee für alle, lasst das Licht im Lehrerzimmer nicht immer brennen, schaltet das Licht in den Vitrinen aus und schaltet die Heizung aus, wenn das Fenster geöffnet ist“, lautete der Befehl der Kleinen. In der Tat wäre es nützlich all diese Vorhaben auch wirklich in die Tat umzusetzen, denn der Energieverbrauch an vielen Schulen ist zu hoch und steigt pro Jahr. 2003 zum Beispiel betrug der Stromverbrauch am Sickingen- Gymnasium Landstuhl noch 37.253,04 Euro;47.191,79 Euro gab die Schule für Heizkosten aus und schließlich 14.461,60 Euro für Wasser. Daraus ergibt sich ein Gesamtbetrag von 98.906,43 Euro. Doch dieser Betrag steigerte sich im Jahre 2007 auf 132.372, 78 Euro, da der Stromverbrauch auf 47.936, 95 Euro anstieg und auch für die Wärmekosten musste die Schule 27747,46 Euro mehr bezahlen als noch vor vier Jahren. „Nur den Wasserverbrauch konnten wir in den letzten Jahren um 4965,02 Euro verringern“, sagt eine Schülerin der sechs c traurig.

Ramadan

RAMADAN- Der islamische Fastenmonat

Es ist September. Ayse und Esye nehmen gerade an dem türkischen Fastenmonat Ramadan teil. Was bedeutet: Den ganzen Tag über nichts essen und nichts trinken. Wäre doch ein guter Tipp für Topmodels im Gegensatz zur mit Orangensaft getränkten Watte. Doch natürlich ist es nicht so, dass sie überhaupt nie essen und trinken. „Wir essen abends, wenn es dunkel ist, das ist überhaupt nicht schwer“, erklärt Ayse auf die Frage wie man so etwas gut durchstehen kann. Abends, wenn es dunkel wird, also ungefähr ab 20:30 bis morgens um vier hört das Fasten auf und man darf etwas essen. Also von Sonnenauf- gang bis Sonnenuntergang. Doch wer sich darunter jetzt vorstellt, dass die Türken die ganze Nacht durchfuttern, irrt sich. „Wir essen abends gegen 21 Uhr. Dann gehen wir schlafen und essen erst am nächsten Abend wieder“, erklärt die gläubige Muslimin Esye. „Man gewöhnt sich einfach mit der Zeit daran, ich mache den Ramadan schon seit ich acht Jahre alt bin.“

Otzenhausen 2009 - Mut zur Nachhaltigkeit

Wie bereits in den vergangenen Jahren, nahm auch in diesem Jahr die MSS 11 vom 31.08.09 bis zum 04.09.09 an einem Rhetorikseminar in Otzenhausen teil. Die Woche an der Europäischen Akademie Otzenhausen stand unter dem Motto „Mut zur Nachhaltigkeit“. Geleitet wurde das Seminar von der Sprechwissenschaftlerin Rebecca Thömmes.

Gleich am ersten Tag wurden wir nach einer kurzen Begrüßung in Gruppen eingeteilt, die sich jeweils mit einem bestimmten Thema aus dem Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigten, und begannen mit der Arbeit.

In diesen kleinen Gruppen erarbeiteten wir uns eine Informationsrede und eine Meinungsrede, die wir unseren Gruppenmitgliedern präsentieren mussten. Für viele von uns war die Vorstellung eine Rede vor einer Gruppe zu halten und dabei auch noch gefilmt zu werden schrecklich, doch diese Angst stellte sich bald als unbegründet heraus. Natürlich war es für uns ungewohnt uns selbst reden zu hören und zu sehen, doch so konnten wir unsere Fehler und Schwächen erkennen und daran arbeiten. Die Dozentinnen und Dozenten, die die einzelnen Gruppen leiteten, waren sehr freundlich und auch sehr darum bemüht auf unsere Probleme und Schwächen einzugehen.

Auch die beiden Galen zum Thema „Nachhaltigkeit“ am letzten Abend, die wir selbstständig gestalten durften, waren für uns alle ein voller Erfolg und rundeten die Woche ab.

Im Laufe der Woche lernten wir viel über Klimaschutz und Nachhaltigkeit, aber verbesserten auch unsere rhetorischen Fähigkeiten. Außerdem war es eine gute Gelegenheit sich besser kennen zu lernen, vor allem für die Schüler, die von der Realschule an das Sickingen Gymnasium gewechselt sind.

SGL gewinnt 3. Platz bei Mathematikwettbewerb

Mathematik ohne Grenzen - Teilnehmer

„Mathematik ohne Grenzen“ ist ein internationaler Mathematikwettbewerb, der in Frankreich begonnen hat. Zehnte und elfte Jahrgangsstufen können hierbei jährlich nicht nur ihre Kenntnisse in Mathematik, sondern auch zeichnerische und sprachliche Fähigkeiten im Team

beweisen. Sinn und Zweck des Wettbewerbes ist unter anderem den schlechten Ruf der Mathematik zu verbessern und die Zusammenarbeit und Organisation der Schüler zu fördern.

Die Vorrunde zur Qualifikation fand im Dezember 2008 statt, der Hauptwettbewerb im Februar 2009.

Die Aufgaben verteilten sich auf die Bereiche Geometrie, Konstruieren, Logisches Denken und das Lösen einer Aufgabe in einer Fremdsprache.

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