Jugend forscht - Schüler experimentieren: Regionalwettbewerb

Von Nicole Rudi

 

Am 04.03.17 fand in Kaiserslautern der Regionalwettbewerb von Jugend forscht und Schüler experimentieren statt.

Ein halbes oder mehr Jahre haben wir in verschiedene Projekte investiert. Diese behandelten eine naturwissenschaftlich-mathematische Fragestellung, die wir ergründet hatten. Dann endlich war der Tag gekommen, an dem wir unsere Projekte vor einer fachkundigen Jury vorstellten. 85 Schülerinnen und Schüler traten in sechs Sparten mit ihrem Projekt alleine, in Zweier- oder Dreiergruppen gegeneinander an: in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Technik. Um acht Uhr morgens dekorierten wir unsere Stände in der Kreissparkasse Kaiserslautern. Insgesamt waren es 46. Ab neun Uhr erklärten wir dann einer Jury, die aus drei Lehrkräften bestand und die auf unser Fach spezialisiert waren, welche naturwissenschaftliche oder mathematische Fragestellung wir untersucht haben. Im Laufe des Tages war es schön, sich auch mit den anderen  Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern auszutauschen und sich die anderen Projekte anzuschauen. Es herrschte eine sehr herzliche und freundliche Atmosphäre,  obwohl wir alle Konkurrenten waren. Ein kostenfreies Mittagessen erwartete uns nach dem Vorstellen unserer Projekte, sowie Brezeln und Getränke während des ganzen Tages. Am Nachmittag hießen wir die Öffentlichkeit in der Kreissparkasse willkommen. Dabei gaben wir den Besucherinnen und Besuchern Tipps und vermarkteten unsere Produkte, da wir bereits Experten auf unserem Gebiet waren. Wir konnten unsere Forschungsergebnisse weitergeben und mit vielen Interessenten sprechen. Schließlich war am Abend die Siegerehrung. Es wurden 1. - 3. - Platzierungen, sowie Sonderpreise für z.B besonders umweltschonendes und nachhaltiges Engagement verliehen. Wir profitierten aber am meisten von unseren Erfahrungen und von unserer selbstständigen Arbeit. Es gab viele spannende Themen und gut ausgearbeitete Projekte, die nicht alle mit Platzierungen gewürdigt wurden. Im Endeffekt konnte es nur eine/n Sieger/in pro Sparte geben, der bald im Landeswettbewerb starten wird. Für alle anderen gab es teilweise Abonnements von Wissenschaftsmagazinen, gestiftet von verschiedenen Vereinen, bzw. auch einen einwöchigen Aufenthalt zu verschenken. Die Sieger erhielten außerdem ein Preisgeld. Als Fazit kann ich sagen, dass das ein sehr aufregender Tag war und ich froh bin, dabei gewesen zu sein. Ein eigenes Projekt bei Schüler experimentieren oder Jugend forscht zu starten, kostet viel Mühe und Zeit, aber der Aufwand lohnt sich schon deshalb, weil man viele naturwissenschaftliche und mathematische Erfahrungen sammelt, die einen im Leben bereichern. Man lernt, naturwissenschaftlich zu arbeiten und wie man eine Langfassung seines Projekts als eine Art Facharbeit verfasst. Natürlich konnten wir das ohne unsere unterstützenden Projektbetreuer nicht schaffen, deshalb nochmal ein herzliches Dankeschön an Herr Dr. Reinhold und Herr Fichtner. Zum anderen kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und sein Präsentationsvermögen unter Beweis stellen. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, selbst diese Erfahrungen zu machen!