Der Berufsinformationstag 2017 am SGL - Motivierende Einblicke in die Praxis akademischer Berufe

von Achim Jung

 

Alle zwei Jahre findet samstags jeweils für die 11. und 12. Jahrgangsstufe am Sickingen-Gymnasium der Berufsinformationstag statt. Die Schulleiterin Oberstudiendirektorin Andrea Meiswinkel konnte bei der Eröffnungsveranstaltung 32 Experten aus ganz verschiedenen akademischen Berufsfeldern begrüßen, die sich bereitgefunden hatten, am Wochenende in die Schule zu kommen und in Workshops Einblicke in ihre Berufspraxis zu geben. Die Veranstaltung wurde von einem Organisationsteam, bestehend aus dem Zweiten Stellvertretenden Schulleiter Studiendirektor Dominik Hauer sowie den Lehrkräften Anja Voigt und Meike Schmidt, vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von der Technik-AG unter der Leitung von Oliver Schneider.

Anja Voigt, Dominik Hauer, Nobert Stoffel und Andrea Meiswinkel

In einem Impulsvortrag gab Norbert Stoffel, der Berater für akademische Berufe bei der Bundesagentur für Arbeit in Kaiserslautern, einen Überblick über die verschiedenen Studienangebote und Berufsfelder, die den Schülerinnen und Schülern mit dem Abitur offenstehen. Dabei wurde deutlich, dass die Allgemeine Hochschulreife wirklich ein Schlüssel für unfassbar viele Berufe ist. Mit dem Abitur in der Tasche hat man in Deutschland die Auswahl zwischen fast 18.000 Studiengängen und einer Vielzahl von Berufsausbildungen, Dualen Studiengängen, Integrierten Studiengängen etc.. Zwar eröffnet das überwältigende Bildungs- und Ausbildungsangebot in Deutschland eine sehr große Freiheit, aber diese werden die Schülerinnen und Schüler später nur dann wirklich nutzen können, wenn sie über ihre Wahlmöglichkeiten tatsächlich auch informiert sind.

 

Meike Schmidt begrüßte die Eltern und Referentinnen und Referenten am Empfang

 

Nobert Stoffel hob in seinem Vortrag besonders hervor, welche eminente Bedeutung der Berufsorientierung auch und gerade in der Schule zukomme. Wer nämlich in Hinsicht auf sein späteres Leben ganz ohne Orientierung

sei und sich seiner Freiheit bei der Berufswahl nicht bewusst sei, sehe die Schule bloß als sinnlose Last und das Studium und vielleicht sogar das Abitur als eigentlich überflüssig an.

Wer sich dagegen informiere, könne sich Ziele setzen und werde so motiviert, sinnvoll zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Dies bewirke dann nicht nur, dass man bessere Noten bekomme, es führe vor allen Dingen dazu, dass Schule und Ausbildung als wirklich sinnvoll erlebt werden.

 

 

 

Nobert Stoffel stellte die verschiedenen Möglichkeiten vor, durch die die Schülerinnen und Schüler Informationen über Berufsfelder und Studienangebote finden können.

In den sich anschließenden Workshops der 32 Referentinnen und Referenten erhielten die Schülerinnen und Schüler dann viele interessante Einblicke in den Berufsalltag etwa eines Piloten, Wissenschaftlers oder Psychologen. 

Während die Schülerinnen und Schüler an den Workshops teilnahmen, gab Norbert Stoffel auch den Eltern einen Überblick und Studien- und Berufswahlmöglichkeiten nach dem Abitur.

Frau Hauer berichtet in einem Workshop von ihrer Berufsalltag als Förderschullehrerin

 

Einen Artikel über einige der angebotenen Workshops lesen Sie hier.

Die Liste der in den Workshops präsentierten Berufsfelder finden Sie hier.

Plakate zum Berufspraktikum der 9. Klassen finden Sie hier.

Fotos: Alexander Baqué (10a)